Projekt: Junges Gemüse hinter alten Fenstern

Gemeinschaftliche Errichtung eines Gewächshauses aus recycelten Materialien

Mit unserem geplanten Projekt wollen wir aufzeigen, wie in Kleingartenanlagen und Gärten energieeffizient und ressourcenschonend gewirtschaftet werden kann. Dazu wollen wir in unserer Kleingartenanlage ein Gewächshaus aus recycelten Materialien gemeinschaftlich planen und bauen. Dabei wollen wir auch die Vorteile passiver Energiequellen veranschaulichen und den Dorfbewohner*innen aus Raddusch und dem Spreewald künftig einen konkreten Lernort für ökologisches Gärtnern bieten.

Der Anlass für das Projekt

In vielen ländlichen Gemeinden des Biosphärenreservates Spreewald beziehen die Menschen ihr Gemüse noch immer aus dem eigenen Garten. Ein wichtiges Element in dieser Selbstversorgung sind Gewächshäuser, die hier in zahlreichen Kleingartenanlagen und Gärten zu finden sind. Häufig sind dies jedoch Fertiggewächshäuser aus Baumärkten, deren Ökobilanz oft sehr fragwürdig ist. So sind die Herkunft der Materialien und die Nachhaltigkeit in der Produktionskette (Ressourcenverbrauch, Sozialstandards, Transportwege etc.) meist unbekannt. Die „nachhaltige und umweltschonende Produktionsweise von Produkten zum Gärtnern und zur Gartenausstattung“ wird jedoch laut der im August 2020 veröffentlichen Marktforschungsstudie „Nachhaltige Gärten“ (RM Handel) für Konsument*innen als zunehmend wichtig bzw. sehr wichtig bewertet. Um diesem wachsenden Umweltbewusstsein gerecht werden zu können braucht es konkrete Handlungsansätze für mehr Nachhaltigkeit im Gartenbau, die sich auch mit überschaubaren Kosten realisieren lassen. Mit Blick auf unsere Kleingartenanlage und den hier entstehenden Gemeinschaftsgarten erscheint es daher sinnvoll, ein Gewächshaus aus recycelten Materialien zu errichten. Durch die Einbindung von ehrenamtlichen Unterstützern in die Planung und den Bau des Gewächshauses können wir Zukunftswissen weitergeben und stärken den sozialen Zusammenhalt in der Region.

Im Rahmen des Projektes soll:


ein Gewächshaus aus recycelten Materialien gemeinschaftlich geplant werden
zusätzlich wird die sogenannte „Berkeley Hot Composting Method“ – eine Kompostmethode, die Hitze generiert – im Gewächshaus eingesetzt
in der dritten Projektphase werden Dorfbewohner*innen und Unternehmen aus Raddusch und der Umgebung aufgerufen, die benötigten Altmaterialien zu spenden oder ggf. zu verkaufen
die vierte Projektphase besteht aus dem gemeinschaftlichen Bau des Gewächshauses und der Anlage solarthermischen Energiequellen. In mehreren Etappen werden wir:
-  den Bauplatz vorbereiten
-  ein Fundament bzw. den Fußboden setzen
-  das Holzständerwerk errichten
-  die Fenster einbauen
-  das Dach montieren

Dieses Projekt wurde gefördert

...und am 22.02.2022 nach Prüfung der Mittelverwendung abgeschlossen

Bilder Junges Gemüse hinter alten Fenstern

Die Bilder vom Bau

Projekt: SonnenWasser

Entwicklung und Erprobung einer solarbetriebenen Tröpfchenbewässerung als Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung

Fehlende Niederschläge und Wassermangel sind schon jetzt als Folgen der Klimaerwärmung in der Lausitz ein Problem. Der sparsame Umgang mit der Ressource Wasser wird daher in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen immer wichtiger. Innerhalb dieses Projektes soll daher ein System für eine solarbetriebene Tröpfchenbewässerung in Kleingartenanlagen entwickelt und erprobt werden. Dazu wird die Kleingartensparte "An der Eisenbahn" e.V. in Kooperation mit der SPREEAKADEMIE dieses Projekt auf zunächst vier Parzellen der Kleingartenanlage umsetzen. Begleitend werden durch Bildungs- und Informationsangebote andere (Klein-)  Gärtner der Region für dieses Thema sensibilisiert und die konkreten Handlungsoptionen zum sparsamen Umgang mit dem Wasser aufgezeigt.

Der Anlass für das Projekt

Die Folgen der globalen Erwärmung führen inzwischen auch im Land Brandenburg zu zahlreichen Problemen. So nimmt einerseits die Zahl der Waldbrände stetig zu, anderseits wird vor allem im Süden von Brandenburg Wasser zu einem knappen Gut. So gehen die Niederschlagsmengen seit Jahren zurück und auch die Abflussmengen der Spree liegen in diesem Jahr wieder weit unter dem statistischen Mittelwert. Anlieger wurden daher bereits im vergangenen Jahr aufgefordert, die Wasserentnahme aus Oberflächengewässern einzuschränken, auch in diesem Jahr ist wieder damit zu rechnen. Durch den weiteren Temperaturanstieg innerhalb der nächsten Jahre und Jahrzehnte muss damit gerechnet werden, dass sich die Situation noch deutlich verschärft.
So werden vor allem die Landwirtschaft aber auch alle, die privat Gärtnern, von den Folgen langanhaltender Dürreperioden und Wassermangel betroffen sein. Im Sinne der Klimafolgenanpassung ist es daher wichtig, schon jetzt vor allem die Bevölkerung im ländlichen Raum dafür zu sensibilisieren, wie sie mit möglichst wenig Wasser und durch Einsatz erneuerbarer Energien die Bewässerung von Pflanzen und Bäumen gewährleisten können. Um Antworten auf diese Fragestellungen bieten zu können ist der Standort der Kleingartensparte "An der Eisenbahn" e.V. besonders geeignet. Da es auf dem Gelände keinen eigenen Brunnen gibt müssen wir hier schon seit vielen Jahren zum Gießen auf kostbares Trinkwasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz zurückgreifen. Da wir jedoch am Ende einer Stichleitung liegen kommt vor allem an heißen Tagen kaum noch Wasser bei uns an, so dass oft über Tage hinweg Wasser zum Gießen fehlt.

Im Rahmen des Projektes soll:

eine skalierbare und übertragbare Modellanlage entwickelt und gebaut werden, die anderen Kleingartenvereinen und Gartenbesitzern als praktisches Anschauungsbeispiel für eine klimafreundliche und wassersparende Bewässerung dient
modellhaft aufgezeigt werden, dass neben dem Grundwasser auch Regenwasser als Gießwasser sinnvoll genutzt werden kann
modellhaft aufgezeigt werden, dass durch eine Tröpfchenbewässerung generell erhebliche Mengen an Gießwasser gespart werden können.
modellhaft aufgezeigt werden, dass durch eine Tröpfchenbewässerung in den Abend- und Nachtstunden zusätzlich erhebliche Mengen an Gießwasser gespart werden können
modellhaft aufgezeigt werden, dass durch die Nutzung von klimafreundlicher Solarenergie die Bewässerung von Bäumen und Pflanzen in einer Kleingartenanlage möglich ist

Dieses Projekt wurde gefördert

...und am 24.03.2022 nach Prüfung der Mittelverwendung abgeschlossen

Bilder Projekt SonnenWasser

Streuobstwiesen - für Mensch und Tier


Obstbäume gehören seit Jahrhunderten zum typischen Bild unserer Dörfer. Hochstämmige Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Zwetschgenbäume umgaben in früheren Zeiten die Ortschaften und prägten als aufgelockerte Obstwiesen, als Obstbaum-Alleen oder Einzelbäume die Landschaft. Sie geben unseren Dörfern ein Gesicht, machen sie zu einem attraktiven, liebenswerten und individuellen Wohnort. Sie haben Erholungswert für Einwohner und Touristen und sind eine Oase für die Seele.
Was wäre unsere Heimat ohne Obstbäume.
Streuobstwiesen sind wertvoll, weil sie Lebensraum für eine Fülle von Tier- und Pflanzenarten bieten, von denen einige sogar vom Aussterben bedroht sind:
- höhlenbrütende Vögel: Steinkauz, Grünspecht, Gartenrotschwanz
- Nahrungsgäste: Greifvögel, Schwalben, Meisen ...
- Säugetiere: Fledermäuse, Siebenschläfer, Haselmaus, Wiesel ...
- Insekten: Schmetterlinge, Hummeln, Bienen, Käfer, Holzwespen ..
- Wildblumen: Margerite, Hahnenfuß, Salbei, Schlüsselblume ...

Moderne Zeiten

Schon einige Jahre geht es vielen Streuobstwiesen am Rande der Dörfer an den Kragen. Wohnhäuser, Gewerbegebiete, Straßen.
Bald ist nichts mehr übrig und unsere Dörfer werden aussehen wie irgendein Vorort von München, Frankfurt oder Leipzig. Verbaut, der Landschaft entfremdet, steril. An Plätzen oder Straßen kümmern nachgepflanzte Straßenbäume vor sich hin.

Schutz durch Nutzung

Zur Erhaltung der verbliebenen Streuobstwiesen ist es wichtig, dass ständig Nachpflanzungen erfolgen. Dabei sollten Sie alte, hochstämmige Sorten bevorzugen. Diese sind meist weniger krankheitsanfällig und schmecken herzhafter als die lieblich getrimmten Verwandten von "Golden Delicious". Den Einsatz von Mineraldüngern und Pestiziden sollten Sie sich und der Natur ersparen! Auch wer keine Fläche besitzt um Obstbäume zu pflanzen kann etwas tun. Wenn Sie Obst und Saft kaufen, die nachweislich aus Streuobstbeständen stammen, schaffen Sie damit die wirtschaftliche Grundlage für die Erhaltung der verbliebenen Streuobstwiesen. Achten Sie beim Kauf auch auf die regionale Herkunft..
Quelle: Flyer BUND

Alte Streuobstwiesen

Gärten, die keine Nachnutzer gefunden haben, müssen laut Pachtvertrag bis auf den Baumbestand zurückgebaut werden. Der alte Bestand ist über 50 Jahre alt und viele Bäume sind am Ende.

Unsere Senioren

Neue Streuobstwiesen

Wir wollen verhindern, dass mit dem Verschwinden der alten Bäume, die freien Flächen gänzlich veröden. Neue Obstbäume sollen zum Erhalt der Streuobstwiese innerhalb der Gartenanlage beitragen. Um dies finanziell auch bewältigen zu können, sind wir bis zu einem gewissen Zeitpunkt auch auf Spenden angewiesen.
Finanzielle Hilfe für unsere Vorhaben erhielten wir bisher von:

Ein Herz für Bildung und auch eins für die Natur. WBS sammelt Bewertungen und pflanzt unter dem Motto "PRIMA KLIMA" für jede Bewertung einen Baum im Erzgebirge. Mitten im Herzen des Spreewalddorfes Raddusch, direkt am Naturhafen in wunderschöner Naturkulisse gelegen, familiengeführtes Spreewald Hotel und Restaurant.

Unsere Aktionen

Im Spätherbst 2017 pflanzten wir 15 Obstbäume, im Früjahr 2018 und 2019 folgten weitere Obstbäume, Nisthilfen für Vögel, Wildbienen und andere Insekten. Wir werden die Wiesen gestalten und Plätze schaffen, an denen man entspannen kann.
Für die Anlage der Streuobstwiese haben wir in Summe ca. 2000m² zur Verfügung.

Übersicht Neuanpflanzung seit dem 25.11.2017



K1 "Große Schwarze Knorpelkirsche" B1 "Conference" A1 "Goldparmäne" Hochstamm ***
P1 "Bühler Frühzwetsche" P2 "Anna Späth" A2 "Goldparmäne" Halbstamm
A3 "Schöner von Boskoop" B2 "Alexander Lucas" A4 "Cox Orange Renette"
P3 "Hauspflaume" *** B3 "Gellerts Butterbirne" *** P4 "Königin Viktoria" ***
A5 "Gravensteiner" *** A6 "Rheinischer Bohnapfel" B4 "Clapps Liebling"***
A8 "Jonagold" A7 "Cox Orange Renette" P5 "Hauspflaume"
A9 "Finkenwerder Herbstprinz" A10 "Schöner von Nordhausen" P6 "Schönberger Zwetsche"
K2 "Schattenmorelle" K3 "Korund" A11 "Gubener Warraschke"
A12 "Alkmene" K4 "Schattenmorelle"

Überblick Entwicklung und Datenblätter

Pflanzaktion 30.11.17 bis Fertigstellung 20.04.2018

725 Jahre Raddusch - wir pflanzen 725 Bäume

Unter dem Motto „Äppel & Birnen for Future“ wollen wir Radduscher einen konkreten Jubiläumsbeitrag zur Verbesserung der Umweltbedingungen leisten und 725 Bäume im 725. Jahr pflanzen. „Äppel & Birnen“ steht dabei für Vielfalt, für Obst- wie für Laubgehölze. Am 17.08. wurde dafür der Startschuss gegeben.
Die Gartensparte wird sich in diese Aktion einbringen und pflanzte dafür am 14.09.2019 den ersten Baum auf eine Streuobstwiese.
Bis zum Jahreswechsel waren es:
Eine Eiche, 5 Apfelbäume, 5 Pflaumenbäume und ein Kirschbaum. Wir beteiligten wir uns auch an der großen Pflanzaktion im Dorf am 23.11.2019.

Bilder "Äppel & Birnen for Future"

Kompostgewinnung

Wir benötigen für die gemeinschaftlich bewirtschafteten Streuobstwiesen und die jungen Bäume sehr viel Humus.

In unseren Gärten fallen an:

 Rasenschnitt
 Laub und Strauchschnitt
 Abfälle aus Beetpflege
 Altholz
 leider auch Tannennadeln und -zapfen

Kompost - das schwarze Gold

Die Komposterde ist ein wichtiger Faktor zur Bodenverbesserung im Kleingarten. Sie wird auf die fertig bearbeiteten Beete aufgebracht und eingeharkt. Dadurch haben unsere jungen Gemüsepflanzen und das Saatgut nach dem Keimen sofort die notwendigen Nährstoffe.

Was darf auf den Kompost:

 Rohe Gemüse- und Obst-Reste - aber keine Zitrusfrucht-Überreste gespritzt mit Pestiziden
 Verwelkte Blumen oder Kräuter – Längere Stile und dickere Pflanzenteile klein schneiden, das beschleunigt die Kompostierung
 Rasenschnitt - sollte schon leicht angetrocknet sein, da sonst Fäulnisgefahr besteht!
 Tee- und Kaffeesatz - Regenwürmer lieben Kaffeesatz
 Gesunder Laub und Strauchschnitt Tipp: Auch Strauchschnitt wird schneller zu Humus, wenn er vorher klein geschnitten wird
 Mist von Haustieren in geringen Mengen aber KEINE Zusätze wie z.B. Katzenstreu – chemische Bestandteile ausschließen
 Reste der Grillkohle und Sägemehl aber erst abkühlen

Was darf nicht auf den Kompost

 Gekochtes Essen oder zubereitetes Essen – Diese Essensreste locken Ungeziefer an
 Asche-Reste – die Asche kann schadstoffbelastet sein
 Zitrusfrucht-Überreste - häufig stark gespritzt, Pestizide gelangen in den Humus
 Schnittblumen wenn sie im Supermarkt gekauft wurden - sie enthalten oft Pestizide
 Schwer verrottbares Laub wie zum Beispiel das Laub von Walnuss- und Kastanienbäumen, Eichen oder Plantanen und Kirschlorbeer
 Papier und Pappe - kleine Mengen nicht bedrucktes Papier sind nicht schädlich


Achtung beim Kompostieren

Die Schichten aus organischem Material müssen mit einem Spaten festgeklopft werden. Wer viel Grasschnitt hat, sollte ihn mit anderen Materialien vermischen, weil Gras allein sehr schlecht verrottet.
Der Kompost sollte nicht zu trocken werden. Ist er im Sommer nicht mehr feucht genug, muss er gelegentlich gegossen werden. Mit einem Stab werden Löcher in den Kompost gestoßen und dann das Wasser hinein gegeben.

Nährstoffreiche Erde selbst herstellen

Erde ist ein kostbares Gut und Grundlage für eine erfolgreiche Gartenarbeit. Das Angebot an Gartenerde im Handel ist groß. Nur leider sind die Bezeichnungen wie Blumeerde, Gemüserde usw.meist auch irreführend. Wenn hier nicht gerade auf Qualitätsmarken wie beispielsweise COMPO (Hersteller von biologisch-chemischen Produkten für Haus und Garten) gesetzt wird, der genau angibt, welche Erde für welche Pflanzen geeignet ist, und auch erklärt, wie diese am besten angewendet und gelagert wird, könnten die Pflanzen schnell mit der falschen Erde versorgt werden. Wenn überhaupt, dann sollte schon die richtige Erde für die entprechenden Pflanzen gekauft werden.
Besser aber nährstoffreiche Erde, die für alle Pflanzen geeignet ist, selbst herstellen.

Vorteile selbsthergestellter Erde

Der Vorteil von selbsthergestellter, nährstoffreicher Erde ist, dass die Pflanzen später durch diese “gesunde” Erde hervorragend versorgt werden und weitaus weniger anfällig gegenüber Krankheiten und einem Schädlingsbefall sind. Grund hierfür ist, dass es sich bei der selbsthergestellten Erde und nicht um ein industrielles Massenprodukt handelt, sondern um eine kontrolliert miteinander vermischte Masse.
Eigene Nährstoff-Erde zu verwenden hat den Vorteil, dass in der Regel auch weitaus weniger Düngemittel (auch natürliche Düngemittel) ausgebracht werden muss. Teilweise kann Sie sogar komplett auf eine Düngung verzichtet werden. Zudem sorgt die der Gartenerde beigemischte Holzkohle für eine besondere Lockerheit und gewährleistet darüber hinaus eine effektive Wasserspeicherung. Dies bedeutet, dass bei Regen das Erdreich mehr Wasser aufnimmt, was die Pflanzen bei Trockenheit wiederum dosiert abbauen.

Anleitung zur Herstellung nährstoffreicher Erde

 Schritt 1 - Behälter bereitstellen
Für die Herstellung von nährstoffreicher Erde kann selbstverständlich der bereits verrotteten Kompost, mit zerkleinerten Küchenabfällen und Pflanzenresten verwendet werden. Dafür ist es jedoch wichtig, dass nur Pflanzenreste im Kompost enthalten sind, die frei von Krankheiten und einem Schädlingsbefall sind.
Des weiteren wird ein großer Behälter für die Herstellung der Grundmischung benötigt, der sich luftdicht verschließen lässt.

 Schritt 2 – Kompost, Holzkohle und Mikroorganismen vermischen
Befüllen des Behälters zu 2/3 mit Komposterde, dabei Schicht für Schicht immer stets etwas Steinmehl (Mineralstoff) über die Masse streuen. Weiterhin sollte der Mischung einen 10-prozentigen Anteil an schadstofffreier Holzkohle beigemischt werden. Selbstverständlich kann hierbei auch Holzkohle aus dem eigenen Kamin verwenden weden.
Tipp:
Optimiert wird solch eine Mischung durch Beifügen von so genannten effektiven Mikroorganismen. Erhältlich sind solch zugelassene EM-Produkte in flüssiger Form unter anderem in Bioläden.

 Schritt 3 - Vererdung
Im Anschluss wird die Mischung selbstverständlich vererdet: im Garten einen Standort auswählen, der über natürliche Erde verfügt. Auf dieser natürlichen Erdfläche (Erde dort vorab etwas auflockern) wird die frische Mischung gleichmäßig ausgebreitet und dann mit herkömmlicher Gartenerde abgedeckt.
Abschließend die gesamte Fläche mit einer Plastikfolie überspannen (mit Steinen beschweren) und die neue Nährstofferde etwa ein halbes Jahr ruhen lassen (z.B. den Winter über).

 Schritt 4 - Verwendung
Nach dieser Ruhephase die neue Erde nochmals mit einem Spaten etwas durchmischen und anschließend in den Gartenbeeten bedarfsgerecht ausbringen.
Quelle: "Gartentipps.com"

Die Sorgenkinder

...was Nadelhölzer so abwerfen - Wie gehen wir damit um??

Bilder Kompost

Der Aussenbereich

Grüne Wege

Besucher dieser Anlage sollen deutlicher erkennen, wo sie sich durch diese Anlage bewegen sollen. Grüne Wege über die Wiesen ist eine Idee. Wir setzen Markierungen und kleine Wegweiser. Grüne Wege sind bei einer Witterung wie im Frühjahr 2018 ein Problem. Wir befinden uns am höchsten Punkt im Umfeld, Wassermangel in Folge ausbleibender Niederschläge sind hier sehr schnell sichtbar.

Bänke

Es gibt hier in den Aussenbereichen Orte, die zum Verweilen einladen.

Bilder Aussenbereich

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